Letzte Ausstellung im Schalterraum: Parachutes Landing

Das von mir stark genutzte und sehr geschätzte Netzwerk Schöneweide Kreativ betreibt seit 2014 den Schalterraum – die Projektgalerie für Kunst, Arbeit und Geld – in der Wilhelminenhofstraße 82a in Berlin-Schöneweide. Nach reichlich einem Jahr steht nun die vorerst letzte Ausstellung im Schalterraum auf dem Plan. Anlässlich des 2015 stattfindenden Kunst am Spreeknie-Festivals vom 03. bis 12. Juli wird im Schalterraum PARACHUTES LANDING gezeigt. 13 in Schöneweide und München tätige Künstler und Designer haben sich unter der Leitung von Bildhauerin/Modekünstlerin Cornelia Kohler zusammengefunden, um diese Veranstaltung zu initiieren.

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Präsentiert werden Arbeiten verschiedener Disziplinen aus Mode, Produkt- und Möbeldesign sowie bildende Kunst in einem zusammenfassenden poetischen Bild. Die Installation von Cornelia Kohler – einem Ort zwischen Wolken und Wasser – bildet den künstlerischen Rahmen. Von der Decke hängen beleuchtete Wolken, der Boden wird durch eine Wasserfläche zum Spiegel, dazwischen hängen und stehen die Exponate. Vor jedem Ausstellungsstück der Teilnehmer befinden sich Kopfhörer mit einer Soundsequenz – ein Geräusch, ein Musikstück oder ein Rezitat. Desweiteren gibt es einen kleinen Pop-up-Shop sowie Kaffee und Snacks. Am 6. Juli ab 18:00 Uhr findet die Vernissage statt. poimia kukkia präsentiert vor Ort einen brandneuen Möbelentwurf.

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Parachutes Landing – im Schalterraum – Wilhelminenhofstr. 82a, Berlin-Schöneweide
Vernissage: 6. Juli 2015 – 18 Uhr
Ausstellung: 7. – 12. Juli 2015, 13-20 Uhr

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Kunst am Spreeknie – verschiedene Veranstaltungsorte in ganz Schöneweide
3. – 12. Juli 2015
www.kunstamspreeknie.de

Was macht die Kunst?! Christer Karlstad

“Traumbilder kurz vorm Einschlafen – ein eingefrorener Augenblick mit Menschen und Tieren im Schattenland der Natur.” So titelte einst eine Osloer Zeitschrift über den norwegischen Maler Christer Karlstad. Das trifft es.

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Karlstad ist ein Symbolist, der das Seelenleben, Träume, Zeichen erforscht. Referenzen an die sog. Präraffaeliten (engl. Künstlergruppe, Mitte d. 19. Jh., Schwerpunkt detailgetreue Naturdarstellung) sowie die Symbolisten zur Zeit der Jahrhundertwende 19./20. Jahrhundert sind vom Maler beabsichtigt. Zur gleichen Zeit scheinen Zitate der Populärkultur durch, Ideen hinter dem Wald, wie man sie vielleicht in den Filmen von David Lynch wiederfindet. Assoziationen mit Twin Peaks (meine erklärte Lieblingsserie) sind nicht von der Hand zu weisen.

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In Karlstads Bildern geht es um die menschliche Entfremdung zu Natur und Tieren. Viele der Werke behandeln Themen wie Weltuntergang, Endzeit oder Ökologie. “Ich möchte eine Erzählung, ein psychologisches Bild, zum Ausdruck bringen; der Inhalt des Bildes ist mehr als nur die einzelnen Elemente, die man sieht. Die Wirklichkeitswahrnehmung des Bildbetrachters interessiert mich.”, so der Künstler.

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Die Kompositionen und Raumlösungen in Christer Karlstads Bildern sind originell und überzeugend. Formale Kniffe, wie die Gruppierung oder perspektivische Verkürzungen der Personen erinnern an Renaissancemalerei. Karlstad kann´s, denn er hat in der Academy of Fine Arts in Oslo bei Professor Jan Sæther von 1996-2002 alle Stilepochen der klassischen figurativen Malerei erlernt.

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Der Maler Christer Karlstad wurde 1974 in dem kleinen Ort Rælingen, nahe Oslo geboren. Er wuchs auf einem Bauernhof auf. Die Initialzündung zu seiner künstlerischen Karriere erfuhr er im Alter von 5, 6 Jahren als er bei einem Nachbarn das Bild “Waterfall im unteren Telemark” des Malers August Cappelen sah.

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Karlstad malt in Öl, am liebsten auf Canvas. Vor dem Malen macht er ganz oldschool eine Vorzeichnung mit Kohle. Die Fertigstellung der Gemälde dauert Monate. “Ich gehe mit meiner Kamera in die umliegenden Parks und Wälder und mache Skizzen. Natur, Tiere und Leute sind an sich schon inspirierend. Aber der erste Einfall zu einem Bild kommt für gewöhnlich kurz vorm Einschlafen, kurz bevor das Gehirn in Ruhemodus fährt. Ich komme zu dem Schluß, daß die meisten meiner Ideen aus der Angst heraus geboren werden. Angst vor jeder Art von Verlust und Angst vor Veränderung. Gleichzeitig ist da eine Sehnsucht nach einem Ende und einem Neubeginn.”

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Gefragt nach seinen Inspirationen gibt der Künstler eine lange Liste mit mit Künstlern und Stilrichtungen an, wie z.B. den Manieristen Bronzino, Caravaggio, Goya und Romantiker wie Casper David Friedrich. Ebenso Symbolisten wie den Belgier Fernand Khnopff. “Praktisch jede Variation der romantischen Epoche ist wichtig für mich. Alles von viktorianischer Illustration über die Präraffaeliten hin zu französischer Salonmalerei. ” Karlstad liebt Musik von Dmitri Shostacovich, Franz Schubert und des Percussionisten Egisto Macchi. “Das, und Kartoonisten wie Windsor McKay und Chris Ware bedeuten mir mehr als “Contemporary Art”.”

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Christer Karlstad lebt heute in der Kleinstadt Drammen nahe Oslo in einem Haus, in dem er auch sein Studio hat.

New Design: PopUp Linen

Pop­Up Linen ist ein Kleiderschrank der niederländische Designerin Renate Nederpel, den ich beim DMY entdeckt habe. Der Kleiderschrank wird aus Baumwollstoff und Holzstäben gefertigt. Der stoffliche Teil ist so konstruiert, daß man den Schrankkörper flach zusammenfalten kann, wenn man die Stäbe entfernt. Damit ist der PopUp Linen ein flexibles Möbel, das man bequem transportieren kann.

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Der weiche faltbare Korpus des Kleiderschranks ruht auf 4 Stäben aus Kiefernholz, die durch den Korpus geschoben werden und mit Metallringen, die an der Ober- und Unterseite der Stoffkonstruktion angebracht sind, verbunden sind. So erhält der Korpus seine Form. Zwei kleinere Kiefernstäbe, die zwischen die Beine gespannt sind, tragen den gesamten Schrankkörper.
Im Inneren des Schrankkorpus befinden sich eine Metallstange, Holzelemente und ein Kordelzug, mit dessen Hilfe, an den hölzernen Türgriffen befestigt, die Schranktüren geöffnet und in Position gehalten werden können.
Durch das Absteppen der einzelnen Teile des Korpus erhält er seine faltbare Konstruktion. Extra Stoff-Flügel an den Ecken verursacht, daß der ganze Rumpf in einer einfachen Bewegung flach zusammengeklappt werden kann. So ist der ganze Entwurf in einem flachen Paket versendbar.

PopUpLinen_offen@RenateNederpel.com

Renate Nederpel entwirft Möbel, die weich und freundlich daherkommen. Leichte Konstruktionen mit attraktiven Texturen in milden Farben, die ein warmes, wohliges Wohngefühl vermitteln. Besondere Details und erfinderische Lösungen zeichnen insbesondere den PopUp Linen aus. Die Wahl des Materials ist überraschend. Die 1985 geborene Renate Nederpel ist Absolventin des Holz- und Möbelcolleges MBO in Amsterdam und studierte an der Königlichen Akademie der Bildenden Künste Möbeldesign. 2014 wurde ihr der D’SIGN AWARD Publikumspreis für PopUp Linen in derKategorie Home Design verliehen.

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Website: www.renatenederpel.nl

poimia kukkia @ Nachtschicht

Die NACHTSCHICHT – Berlin Design Night – kommt nach Schöneweide! Auf Initiative von Schöneweide Kreativ, die
Vernetzungsplattform für Kreativschaffende in besagtem Stadtteil, öffnen erstmals auch in Schöneweide 12 Designstudios, Mode-Ateliers und Werkstätten ihre Türen und geben spannende Einblicke in ihre Räume und Arbeiten.

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Am 12. Juni, von 19 bis 24 Uhr, öffnen in ganz Berlin mehr als 90 Akteure der Berliner Kreativwirtschaft die Türen zu ihren Agenturen, Studios, Ateliers, Showrooms und Werkstätten. Das Event bietet Interessierten eine einzigartige Chance, hinter die Kulissen von Design-Netzwerken, Möbel- und Produktdesignern, Architekturbüros, Verlagen, Mode-Ateliers, Showrooms, Illustratoren und Kunsthandwerkern zu schauen. Dieses Jahr findet die Veranstaltung, die von Create Berlin iniziiert wird, zum vierten Mal statt.

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Schöneweide Kreativ präsentiert im Rahmen der NACHTSCHICHT eine kuratierte Gemeinschaftsausstellung der Designer, Modemacher und kreativen Produzenten am Standort im SchauRaum, Schillerpromenade 7a. Der SchauRaum ist während der Nachtschicht zentrale Anlauf- und Infostelle sowie Startpunkt des Rundgangs durch die Werkstätten und Studios in Schöneweide. Um 18 Uhr wird die NACHTSCHICHT in Schöneweide und der Schöneweide Kreativ – SchauRaum durch Bezirksbürgermeister Oliver Igel eröffnet.
Von 19 bis 24 Uhr haben die teilnehmenden Studios geöffnet. Ab 24 Uhr findet bei KAOS auf der Veranda direkt an der Spree ein Abschlusskonzert mit Drinks und Snacks statt.
Für Besucher ist das Event kostenlos. Tickets oder Anmeldung sind nicht erforderlich. Ein Bus-Shuttle-Service mit Anbindung an die Innenstadt wird bereit gestellt.

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12. Juni 2015, 18 – 24 Uhr “Schauraum” Schöneweide Kreativ | Schillerpromenade 7a | Überblickspräsentation mit Beteiligung weiterer lokaler Designer, so auch poimia kukkia… http://www.schoeneweidekreativ.de/?akteur=anett-finkel-traeger

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poimia kukkia @ Heimat Bazaar

Am Samstag findet in der Neuen Heimat der HEIMAT BAZAAR statt. Der Markt bietet einen Ort, an dem innovative Designer und Künstler ihre Kollektionen und Kunstwerke präsentieren können.

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Ab 12 Uhr kann man durch die Kunst- und Designschätze der verschiedensten Austeller und Händler schlendern und anschließend auf der Sonnenterrasse einen Happen von den verschiedenen Streetfood-Ständen probieren. Abends erwarten dann nebenan DJs die Gäste an den Turntables, und diverse Pop-up-Bars warten mit ihren Drink-Kreationen auf. Das alles macht den HEIMAT BAZAAR zu dem bunten Marktplatz: Entdecken, staunen und genießen ist die Devise!

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Der HEIMAT BAZAAR befindet sich in der Neuen Heimat auf dem RAW-Gelände in der Revaler Str. 99, Tor 3, Halle 16.

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poimia kukkia bekommt ein neues Atelier

Ich ziehe um. Meine Arbeitshöhle ist mir zu klein geworden, deshalb müssen größere Räumlichkeiten her. Das war nicht ganz so einfach. In Berlin sind bezahlbare Atelierräume mittlerweile Mangelware. Ich wollte aber unbedingt ein Atelier mit Flair und kein häßliches Billig-Teppich-verseuchtes Plastik-Büro. Nahe an Zuhause sollte´s bitte auch sein. Die Suche hat nun ein Ende, in Adlershof am ehemaligen Flugplatz Johannisthal bin ich fündig geworden.

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In dem Gebäude am Groß-Berliner Damm, das in den 1930ern errichtet wurde, war erst die Wehrmacht zu Hause, später die Rote Armee. Dann wurde der Komplex von der Staatssicherheit zu militärischen Zwecken und anschließend von der Telekom genutzt. Den Charme von Jugendwerkhof hat das Gelände noch immer. An dem spröden Bau hat sich über die Jahrzehnte nicht viel getan. Die obere Etage stand seit 1999 leer, vor zwei Jahren zog dort die Kunstkaserne, eine Atelier- und Galeriegemeinschaft, ein und sanierte die Räume in Eigenregie.

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Meinen neuen Raum muß ich jetzt auch erst mal renovieren. Es gilt Unmengen von Dreck und Schutt wegzuputzen, es muß komplett neu gestrichen werden, unansehnliche Kabelkanäle müssen verschwinden, Lackschäden müssen ausgebessert werden. Die Fenster brauchen neuen Kitt und unter extremen Verschmutzungen verbirgt sich eigentlich ein herrlicher Industrieboden, den es gilt, wiederzubeleben. Viel Arbeit, doch ich freue mich auf das Ergebnis. Der Raum ist toll und wenn ich fertig mit ihm bin, wird das ein Schmuckstück sein, das mir Fläche zum Werken und Raum zum Denken geben wird.

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Meisterzimmer in der Leipziger Baumwollspinnerei

Es ist kein Geheimnis: ich liebe Leipzig. Ich bin gern und oft da. Ich besuche Konzerte in der Moritzbastei, esse irgendwas mit Klößen und lasse mich von der Kunstszene mitreißen. Es gibt gute Hotels in Leipzig, ohne Zweifel, aber wenn man mal irgendwie anders wohnen möchte, empfehle ich wärmstens die Meisterzimmer in der ehemaligen Baumwollspinnerei. Das ist Industrial-Feeling pur.

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Die Baumwollspinnerei, gegründet 1884, ein herrliches Ensemble von roten Ziegelbauten inkl. angrenzender Arbeiter-Wohnsiedlung ist in Neu-Lindenau (Plagwitz) im Osten von Leipzig beheimatet. Das ist ein Komplex von verschiedenen Industriehallen und Werksgebäuden, die allesamt auf die eine oder andere Art von und für die Kunst genutzt werden. Auf dem ca. 6 Hektar großen Gelände befinden sich zahlreiche Werkstätten, Studios, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume und der Künstlerbedarf boesner. Fast alle Leipziger Galerien haben hier Ihren Sitz, über 100 Künstler ihr Atelier, unter ihnen so bekannte Namen wie Neo Rauch, Tilo Baumgärtel oder Hans Aichinger um nur einige zu nennen. Ein wunderbares Café gibt es auch. Dort kann man den hervorragenden Saft der Kelterei Bunge aus Leipzig-Holzhausen kaufen – meine Empfehlung. Wer in Leipzig mit dem Auto fährt, ist selber schuld, um die Ecke am Plagwitzer Bahnhof fahren Straßenbahnen, Busse und die S-Bahn direkt ins Zentrum.

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Die Meisterzimmer bekamen ihren Namen wohl als Referenz an die sog. Meisterschüler diverser Kunst-Dozenten. Leipzig lebt mit und von seinen Künstlern, man denke an Begriffe wie “Neue Leipziger Schule”, die einen international vermarktbaren Stempel auf alle von ihm vereinnahmten Künstler und deren Nachfolgende drückte. Als meisterhaft muß man aber gleichfalls die Kombination aus ungeschöntem Industrie-Loft und Retro-Design, phantasievollen Eigenbauten und Holzkonstruktionen bezeichnen, die die Meisterzimmer zum absoluten Wohlfühlort machen.

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Es gibt (bislang) 4 Meisterzimmer auf dem Spinnereigelände. Drei befinden sich im gleichen Haus, im Haus 18. Meisterzimmer #1 mit 116 qm war einst Werkhalle mit Frauenwaschraum und strahlt den Charme des kreativ Unvollkommenen aus. In 2,50 m Höhe befindet sich eine Einsiedlerhütte (eine weitere, bisher unbekannte Kopie von Goethes Gartenhaus). Meisterzimmer #3 ist mit 64 qm eher etwas für die kleinere Reisegruppe und hat sensationalle Holzeinbauten. Meisterzimmer #4 ist mit 40 qm der perfekte Rückzugsort für Paare. Wer sportliche Betätigung braucht, kann im Vorraum Tischtennis spielen. Ebenfalls in diesem Gebäude befindet sich das Luru-Kino, ein Programmkino mit ganz viel Charme, in dem tolle Filme gezeigt werden.
Im Nachbargebäude befindet sich das vierte Meisterzimmer, Zimmer #2. Das 64 qm-Loft verteilt sich auf zwei Ebenen, oben ist die Schlafebene, an der Stirnseite offenbart das riesige Fenster einen grandiosen Ausblick.

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In allen Räumen hängen Grüße von den auf dem Gelände arbeitenden Künstlern an der Wand. Schöne Werkbänke, Arbeits- und Schreibtische stehen den Gästen zur Verfügung, falls einen – in diesem Umfeld nicht ungewöhnlich – die Krativität übermannt. Fernseher gibt´s keine, dafür 1a WiFi kostenlos in allen Räumen sowie jede Menge Bücher mit dramatischem, lyrischem, prosaischem, geisteswissenschaftlichem, touristischem oder Kunst-Inhalt.

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Zwei mal im Jahr, einmal im Frühling, einmal im Herbst, gibt es auf dem Spinnereigelände einen großen Rundgang, bei dem alle Galerien, Ateliers, Studios und Ausstellungshallen geöffnet und besonderes im Programm haben. Bei der Werkschau in Halle 12 wird z. B. ein aktueller Einblick in das künstlerische Schaffen aus den 100 Ateliers mit aktuellen Arbeiten gegeben (läuft noch bis 30.05.2015). Desweiteren gibt es Food-Trucks, Performances und Musik. Das Areal der Baumwollspinnerei ist an diesen Tagen recht gut besucht, will man also zu diesem Event im Meisterzimmer übernachten, empfiehlt sich eine längerfristige Planung. Das ist im übrigen prinzipiell keine schlechte Idee, denn die Meisterzimmer sind gern mal ein halbes Jahr im Voraus ausgebucht.

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Was macht die Kunst?! Maria Aparicio Puentes

Ich habe das jetzt schon öfter gesehen: gestickte Illustrationen. Taktiles Design. Bunte Fäden, die einem Bild eine neue, erzählerische Dimension hinzufügen.
Die 1981 in Santiago de Chile geborene María Aparicio Puentes macht das auf reizvolle Art.

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Maria orientiert sich bei ihrer Arbeit an bestehende Strukturen in den Fotografien. Natürliche Formen werden mit geometrischen Formen überlagert und kleine Farbexplosionen brechen in monochromatische Hintergründe. Ihre gestickten Muster verweisen auf unentdeckte Beziehungen zwischen den Personen und Objekten des Fotos. Das finde ich spannend.

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Auf die Frage, warum sie Schwarz-weiß-Fotos für Ihre Werke verwendet, antwortet sie: “Ich mag es, in Bilder in schwarz und weiß einzugreifen. Ich denke, das ist eine neutralere Basis, auf der ich arbeiten kann und in der die Beziehungen, die ich versuche zu betonen, besser hervorgehoben werden.”

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María Aparicio Puentes bestickt ihre Fotos von Hand, um diese wunderbaren hybriden Kunstwerke zu kreieren. Viele Künstler, die diese Art der Illustration machen, nutzen gefundene Fotos für ihre Arbeit. Maria arbeitet direkt mit verschiedenen Fotografen zusammen.

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Traumkartell – The Garden of Fashion, Design and Art

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Zweimal im Jahr veranstaltet Traumkartell ein Designfest bei dem junge und bereits etablierte Designer und Künstler eingeladen sind, ihre neusten Kollektionen und Werke zu zeigen.

Dieses Jahr wird das Event unter dem Namen „THE GARDEN OF FASHION, DESIGN & ART“ vom 08. bis 10. Mai 2015, im Haus Ungarn in Berlin Mitte, durchgeführt. Über 60 internationale Designer stellen aus. Es gibt freie Make-ups von Jacks Beauty Department und  professionelle Fotoshootings von Fashionstreet-Berlin. Streetfood kommt von Roamers Café, Veggy Pirates und Wild & Wiese. Am Samstag Abend gibt es ein Konzert von Tonyy.

Ich bin am Sonntag von 11 – 20 Uhr dabei. Es gibt jede Menge Angebote – kommt vorbei!

Das Event bei Facebook: https://www.facebook.com/events/1611028609112519.

New Design: T-Shelf

Ich weiß nicht, ob schon jemand dieses Regalsystem entdeckt hat. Es ist schon eine kleine Weile auf dem Markt. Ich finde es herrlich: das T-Shelf von J1studio aus Los Angeles.  Auf der Grundlage der “stärksten geometrischen Form, dem Dreieck,” hat Jae Won Cho, der Macher hinter J1, ein einfaches und schönes Regalsystem kreiert. Man kann das System auf jede beliebige Größe und in viele verschiedene Formen zusammenfügen. Das ganze funktioniert mittels Sperrholzdreiecken und Kabelbindern, mit denen die einzelnen Elemente zusammengebunden werden.

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T-Shelf_02_@j1studio.com

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Die Holzdreiecke werden mittels CNC gefräst und haben Löcher in den Ecken. Die modularen Einheiten sind in erster Linie praktisch. Aber gemessen an den verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten kann sich ein skulpturales schmückendes Element an der Wand daraus entwickeln. Es bedarf keiner Werkzeuge, um es zusammenzufügen.

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Die Regalmodule des T-Shelfs gibt es in weiß und natur Holz, sie werden in einem flachen Paket direkt von LA aus gesendet. Kleinere Regaleinheiten gibt es ab 250 USD, die grenzenlos erweiter- und kombinierbar sind. http://store.j1studio.com
Auch interessant ist, daß das Regal-Projekt Eingang in die Do-it-yourself-Bibel “DIY Furniture” von Christopher Stuart gehalten hat. In der ersten Ausgabe des Buches, von dem es bereits drei Teile gibt, findet sich eine Selbstbauanleitung für das T-Shelf. 

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