Willkommen bei Not On The High Street!

Liebe Leser, ich heiße Euch herzlich willkommen beim neuen Design-Marktplatz NotOnTheHighStreet. “Alles außer gewöhnlich” heißt der Slogan mit dem die Engländer angetreten sind, Deutschland zu erobern.
Auf www.notonthehighstreet.de gibt es tolle Sachen direkt von den kreativen Köpfen dieses Landes. Jeder Kauf unterstützt vielfältige, talentierte und unabhängige Verkäufer, die genauso viel Wert auf Qualität, Innovation und Design legen wie die Käufer. Die Produkte sind fein ausgesucht, es gibt hochwertige Waren fernab vom Mainstream.

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Die Geschichte von NotOnTheHighStreet begann am Küchentisch: Sophie Cornish und Holly Tucker gründeten den mehrfach ausgezeichneten Online-Marktplatz 2006 an einem Küchentisch. Ihre Mission: Die besten kleinen Kreativunternehmen zu finden und sie auf einer Plattform zu vereinen, sodass Kunden unkompliziert einzigartige, originelle und inspirierende Produkte finden und sofort kaufen können. Zu Beginn arbeitete NOTHS mit 100 kleinen Unternehmen zusammen. Mittlerweile bieten über 5000 mit Bedacht ausgewählte Kreativunternehmen ihre Produkte auf der (englischen) Website an. “Wir sind nicht nur stolz darauf, unseren Kunden die außergewöhnlichsten Produkte bieten zu können, sondern auch darauf, dass wir unsere Verkäufer dabei unterstützen, zu wachsen, indem wir eine echte Alternative zu Ketten und Kaufhäusern bieten.”, sagt NOTHS.

Am 1. September ist der deutschlandweite Start der Website. Das Team, das in Berlin Mitte zu Hause ist, hat nach umfangreicher Vorarbeit, eine sehr schöne, professionelle Seite geschaffen. Das Design ist ansprechend, Käufer finden sich gut zurecht, die Produkte werden sehr gut dargestellt, Informationen sind klar und deutlich. Herausstellen möchte ich, daß die Kommunikation und Fürsorge von NOTHS mit den Designern hervorragend ist. Hier bemühen sich alle um einen einwandfreien Ablauf. Davon profitieren meines Erachtens die Verkäufer und die Käufer.

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Ab sofort sind poimia kukkia-Produkte auch bei NotOnTheHighStreet erhältlich. Schaut vorbei, ich freue mich auf Euren Besuch!

Refugium Beelitz Heilstätten: Baustellen-Picknick

Ich arbeite da, wo ich wohne. Und umgekehrt. Ein kleiner Teil meiner Wohnung ist bis unter die Decke vollgestopft mit Material, Produkten, Werkzeug und Technik. Versteht mich nicht falsch, ich residiere an einem Egon Eiermann-Tisch mit original Hellerau-Schränken von Franz Ehrlich, mit Kunst an der Wand und antiken Lampen. Aber es ist voll. Sehr voll. Oft wird die Küche für Fotos oder Sägearbeiten zweckentfremdet. Ich wünsche mir mehr Platz. Dann las ich neulich einen Artikel in der taz über ein Bauprojekt in den ehemaligen Lungenheilanstalt Beelitz (50 km südlich von Berlin) und dachte, das wär´s! Frank Duske will den Quadrant D der Lungenheilanstalt Beelitz-Heilstätten aus seinem Dornröschen-Schlaf erwecken und zu einem „Creative Village“, einem Wohn- und Arbeitskomplex, umbauen. Auf dem Gelände des ehemaligen Sanatoriums für Frauen sollen rund 50 zwischen 48 und 240 qm große Studios, Wohnungen und Ateliers für Kreativschaffende entstehen. Die drei denkmalgeschützten Gebäude verfügen über insgesamt 6.200 qm Nutzfläche. Die neu geschaffenen Einheiten werden ausschließlich als Teileigentum zur Nutzung als Studio/Atelier sowie entweder saisonal als Sommerresidenz oder als Zweit- bzw. auch als Erstwohnsitz an Maler, Designer, Kunsthandwerker, Architekten, Musiker oder Autoren verkauft.

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Die Beelitzer Heilstätten wurden zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt vor den Toren Berlins errichtet und waren mit 60 Gebäuden auf rund 200 Hektar der erste Krankenhauskomplex, der durch die spezielle bauliche Umsetzung in Kombination mit dem anliegenden Waldgebiet die notwendigen klimatischen Voraussetzungen für die Versorgung von Tuberkulose-Patienten ermöglichte. Nach Kriegsende 1945 übernahmen die sowjetischen Besatzungskräfte das gesamte Gelände der Heilstätten und bauten es zum größten exterritorial gelegenen Militärhospital um. Fast 50 Jahre lang war das Areal militärisches Sperrgebiet bis die Sowjets 1994 abzogen. Durch die einzigartige Anordnung des Ensembles entstand ein Architekturdenkmal.

Beelitz_Kueche_vorne

Die drei Gebäude des Quadranten D wurden 1902 im ersten Bauabschnitt als Sanatorium, Küche und Wäscherei fertiggestellt. Der heutige Zustand der Gebäude ist dieser aufwändigen Bauweise zu verdanken: in den Innenräumen beispielsweise wurden Profile und Ecken möglichst vermieden, um die Verletzungsgefahr zu vermindern und die Reinigung zu erleichtern. Die Glasuren der teilweise zwei Meter hoch gekachelten Wände im Küchengebäude sind hervorragend erhalten. Die tragenden Wände bestehen aus Ziegelmauerwerk, die Geschossdecken aus Stahlbeton, im Keller sind meist gemauerten Kappendecken zu finden, in den Fluren aufwändige Kreuzgewölbe-Decken. Auffallend ist die hohe Qualität der verarbeiteten Holzbalken, die der Witterung getrotzt haben. Mir ist aufgefallen, daß in allen Gebäuden die 100 Jahre alten Villeroy & Boch-Fliesen in fast ausnahmslos perfektem Zustand sind.

Beelitz_Kueche_heuteNach den Sanierungs-Maßnahmen sollen Gebäude und Gelände ihren aktuellen Charme behalten. Das bedeutet, dass so viel wie notwendig aber so wenig wie möglich saniert wird. In den denkmalgeschützten Bestand soll nur marginal eingegriffen werden.

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Am 31. August kann man die Gelegenheit nutzen, das stillgelegte Frauen-Sanatorium im ursprünglichen Zustand zu entdecken. Die Macher des ambitionierten Bauprojektes Refugium Beelitz Heilstätten, Frank Duske und Jan Kretzschmar, laden zum “Baustellen-Picknick” ein. Neben einer abenteuerlichen Baustellenerkundung mit Food Trucks vom Berliner Bite Club, Konzerten und historischer Führung durch die Gebäudelandschaft gibt es Wiener Schnitzel, italienische Piadinas, amerikanisches BBQ und Eiscreme sowie andere kulinarische Streetfood-Highlights. Musik wird es von den Bands ‚Sorry Gilberto’ und ‚Send More Cats’, sowie dem Ensemble Sferraina und der Sopranistin Tehila Nini Goldstein geben. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in den bis zu acht Meter hohen Hallen des Gebäudekomplexes statt. Ich bin neben anderen Neugierigen und Kaufinteressenten am 31. August auch da.

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Refugium Beelitz „Baustellen-Picknick“
Sonntag, 31. August 2014
12.00 – 19.00 Uhr

Der Regionalexpress RE7 Richtung Dessau fährt direkt und jede Stunde immer um :07 vom Bahnhof Alexanderplatz, hält Friedrichstraße/ Hauptbahnhof/ Zoologischer Garten (:22) und ist dann (:57) am Bahnhof Beelitz-Heilstätten, von wo es nur noch 300 m zu Fuß bis zum Refugium Beelitz sind.

Zum Picknick kann man sich auf refugium-beelitz.de anmelden.

New Design: Transit Lock

Ich kann nicht Fahrrad fahren. Manche Leute können nicht schwimmen, Ski fahren, kochen oder den DVD-Recorder programmieren. Ich kann nicht Fahrrad fahren. Ich besitze deshalb auch keins. Nichtsdestotrotz möchte ich Euch heute eine Fahrrad-Erfindung vorstellen: Transit Lock von Seth Chiam.

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Der Transit ist eine Kombination aus Fahrradschloss und Gepäckträger. Man kann zwischen den beiden Funktionen wechseln. Hat der Radfahrer sein Ziel erreicht, kettet er sein Rad an, ist er im Begriff zu starten, befestigt er den Gepäckträger. Transit besteht aus einem Schloss bzw. Trägerkörper, einem Bügel und einem Klemmmechanismus, der verwendet wird, um des Radfahrers Tasche zu halten. Beim Radfahren wird die Tasche mittels gängigen Bungee-Seilen gesichert. Beim Abschließen, ist Transit in der Lage, das Fahrrad, den Sattel, den Rahmen und zwei Räder zu sichern.

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Der Transit trägt als Gepäckträger bis zu 10 kg. Er wird mittels einfachem Knopfdruck vom Fahrradrahmen getrennt. Mittels Schlüssel wird er als u-förmiges Fahrradschloß geschlossen.

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Der Designer Seth Chiam ist Absolvent der NUS School of Design and Environment in Singapore. “Für mich sollte Einfühlungsvermögen die Hände des Designers führen. Wenn ich etwas entwerfe, versuche ich die Bedürfnisse und Wünsche derer, für die ich gestalte, zu ermitteln.”

Was macht die Kunst?! Franca Bartholomäi

Ich habe Franca Bartholomäi 2008 in der Ausstellung “48 Karat” in Halle (Saale) im alten Kaufhof-Gebäude entdeckt. Groß und über Eck hing da ein Papierschnitt von ihr, der mich sofort beeindruckte. Papierschnitt, das ist etwas, was mich schon immer interessiert hat. Bei Franca Bartholomäi ist dieser teilweise lebensgroß.

Ausstellung-'ESCHATOLIC-YOUTH',-XYLON-Museum-Schwetzingen,-2012

Papierschnitte_2008-2010

Ebenso arbeitet Franca Bartholomäi in Holzschnitt-Technik. Es entstehen kleinere Formate in schwarz-weiß.

Stilles_Volk_II_Blumenkind_2006

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Mit präziser Technik erschafft sie teils fröhliche, oft melancholische und mitunter bedrohliche Bilder, die ihre Wirksamkeit aus ihren Assoziationen beziehen. Anspielungen auf die Malerei des Mittelalters, den Expressionismus und des ostdeutschen Realismus werden gemacht; Symbole, Zitate und Querverweise sind feste Bestandteile. Es fließen ebenso Elemente aus Comic und Science Fiction ein: Alt und neu existieren nebeneinander, gegensätzliches trifft aufeinander. Das Werk von Franca Bartholomäi ist ein bisschen düster, es ist ein bisschen verwirrend. Vieles wird angedeutet. Es ist ein bisschen Mystik und ein bisschen Romantik drin. Und genau das liebe ich daran.

Kulissenkinder_Band_2008

Kulissenkinder_Ruinen_2008

Kulissenkinder_Shrinking_City_2008

Franca Bartholomäi wurde 1975 in Hohenmölsen (Sachsen-Anhalt) geboren. Sie studierte Grafik an der Burg Giebichenstein und arbeitet heute als freischaffende Künstlerin in Halle. Sie hat ihren Schwerpunkt auf Holz- und Papierschnitte gelegt. Sie war Gewinnerin zahlreicher Stipendien und Förderpreise und hat seit 2010 einen Lehrauftrag an der Burg Giebichenstein im Fachgebiet Grafik.

DieEntscheidung_Doppelgaengerin_2011

Melancolia_Infantilis_Kind_Hand_Untaetigkeit_2013

New Design: The Living Cube

Ich liebe multifunktionales Design. Der Living Cube von Till Könneker aus der Schweiz ist dafür ein ideales Besispiel.

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Als der Grafik-Designer in sein Appartment einzog, vermißte er Stauraum und erfand kurzerhand diesen würfelartigen Entwurf, in dem sich fortan Raum für seine Vinyl-Sammlung, TV, Kleidung und Schuhe fand. Auf der Oberseite des Würfels war Könneker in der Lage, ein Gästebett zu integrieren, und im Inneren befindet sich der dringend benötigte Stauraum.

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Könneker skizzierte seine Ideen und ließ den Living Cube von Remo Zimmerli (Holzlabor) fertigen. The Living Cube, im Wesentlichen ein großes Möbelstück, wurde für seinen persönlichen Bedarf gebaut und löst eine Menge Probleme. Könneker und Zimmerli nutzten quasi nie verwendete Quadratzentimeter des Würfels aus und machten ihn funktionsfähig. ”Ich wollte mich auf Praktikabilität und Funktionalität konzentrieren und alle unnötigen Elemente überspringen. Mein Ziel war es, zeitloses Design zu schaffen, das in jede Raum-und Lebenssituation passt. “, Till Könneker.

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Den Living Cube kann man sich heute auch ins eigene Zuhause holen. Auf der Seite www.livingcube-furniture.com kann man sich seinen individuellen Wohn-Kubus, ausgehend von zwei verschieden großen Basismodellen, zusammenstellen.

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Der Living Cube verbindet acht bis zehn wesentliche Möbelstücke in einem: TV-Platz für ein 42 “/ 107 cm Flachbildschirm, Regale für Bücher, Schallplatten oder Kleidung, Schreibtisch, Garderobe, Schuhschrank, Schubladen, Fahrrad- bzw. Skateboard-Halterung, eine Minibar, ein Queen-Size-Bett auf der Deckseite und innen neuer Raum für zusätzlichen Stauraum oder einen Arbeitsbereich. In Bern in der Schweiz und in Asheville, North Carolina, USA wird das Multifunktionsmöbel in Handarbeit gebaut.

Was macht die Kunst?! Juan Fontanive

Juan Fontanive ist ein Poet. Ein Poet mit Werkzeuggürtel. Seine Flip-Books (Daumenkinos) sind unglaublich. Die Mechanik für seine Werke baut Fontanive aus recycelten Fahrradteilen und Uhren, dazu kombiniert er wundervolle Handzeichnungen und Siebdrucke. Schaut Euch die Videos an: die Geräusche, die die Maschinen machen, sind synchron zu den Bewegungen der Animationen. Man kann den Flügelschlag der Vögel hören…

VIVARIUM A & B - 4-Farb-Screen-Print auf Bristol Papier, Edelstahl, Motor und Elektrik, 2014

Vivarium from Juan Fontanive on Vimeo

ORNITHOLOGY S. - 4-Farb Screen-Print auf Bristol Papier, Edelstahl, Motor und Elektrik, 2014

Ornithology S. from Juan Fontanive on Vimeo

ORNITHOLOGY E. - Collage auf Bristol Papier, Edelstahl, Motor und Elektrik, 2013

Ornithology E. from Juan Fontanive on Vimeo

ORNITHOLOGY - Collage auf Asuka- und Aquarellpapier, Edelstahl, Motor und Elektrik, 2013

Ornithology, 2013 flip book machine from Juan Fontanive on Vimeo

QUIKNESSE - Aquarell und Image-Transfer auf Bristol Papier, Stahl, Aluminium, Klavierdraht, Motor und Elektrik, 2009

Quiknesse, 2009 flipbook machine from Juan Fontanive on Vimeo

Juan Fontanives Wand-Skulpturen sind motorisiertes Daumenkino. Durch die mechanisierte, schnelle Rotation von aufeinanderfolgenden Zeichnungen wird die Illusion eines Vogels im Flug erzeugt. Fontanive nennt das “Filme ohne Licht”. In seiner Bewegung hält der Vogel paradoxerweise nie inne, er ist immer im Flug, nie in der Lage, Ruhe und Land zu finden. Das Flattern der Flügel wird durch die schnell und geräuschvoll blätternden Seiten nachgeahmt.

New Design: Play Nordic

PLAY NORDIC ist ein dreimonatiges Festival Nordischer Musik und nordischen Designs im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin. Vom 4. Juli bis zum 1. Oktober 2014 werden moderne Möbel und zeitgenössisches Design von nordeuropäischen Designern in Zusammenarbeit mit einer Handvoll Herstellern gezeigt. Desweiteren sind handverlesene Design-Objekte aus allen fünf nordischen Ländern in der ergänzenden Ausstellung CONTEMPORARY COLLECTED, kuratiert von Katrin Greiling, zu sehen.

www.kristinakjaer.dk

HowdyOwl_AndreasEngesvik_NO_www.andreasengesvik.no

MaijaPuoskari_Terho_FI_@designboom.com

JensFager_RAW_SE_www.einrichten-design.de

STAKA_MariaKristinJonsdottir_www.staka.is

Die Auswahl im Felleshus unterstreicht die Stärke des Nordic-Design, vom einmaligen Werk hin zum Massenprodukt und zur limitierten Auflage. Vertreten sind anerkannte nordische Designer sowie junge aufstrebende Talente in verschiedenen Design-Disziplinen.

Innerhalb des Play Nordic-Festivals gibt es verschiedene Austellungen: Einmal die Design-Ausstellung inkl. der Contemporary Collected, zum anderen die SINGING INSTRUMENTS eine interaktive Ausstellung für Kinder und Erwachsene, die zum Musizieren mit ungewöhnlichen Instrumenten einlädt. Zudem wird der Play Nordic Record Store – 12 Tonar aus Reykjavik in einem Pop Up-Shop eine Auswahl der besten Musik aller nordischen Länder anbieten, und der Berliner Magazin- und Buchladen do you read me?! stellt ein fein sortiertes Angebot von Titeln über Design, Kunst, Architektur, Mode, Fotografie, Kultur und Gesellschaft aus den nordischen Ländern zusammen.

Auf der Seite nordicplaylist kann man aktuelle nordeuropäische Musik entdecken. Auf dieser Musikplattform stellt jede Woche ein anderer nordischer Künstler eine handverlesene Auswahl seiner Lieblingsstücke aus den nordeuropäischen Ländern vor, die man während des Festivals auch in der Ausstellung via iPad-Installation hören kann. Für das leibliche Wohl sorgt die Oslo Kaffebar aus Berlin-Mitte mit eigenen Kaffeeröstungen und Snacks.

Zudem gibt es über die Dauer des Festivals zahlreiche Musikveranstaltungen und -workshops sowie Filme und Feste: http://www.play-nordic.com/events.

 

Was macht die Kunst? Clare Elsaesser

Vor einiger Zeit ist mir ein Bild von Clare Elsaesser in einem Einrichtungs-Blog (neben Musikblogs meine fast tägliche Lektüre) aufgefallen. Dieses:

So_Much_Clare_Elsaesser

Später stolperte ich über ihren Shop auf etsy und entdeckte, wie groß ihr Output ist.

Grew_Into_Clare_Elsaesser

Happiness_Clare_Elsaesser

Unclasped_Clare_Elsaesser

Die gemalte Welt von Clare Elsaesser besteht aus schönen Figuren, harmonischen Farben und Blumen, Blumen, Blumen! Scheue junge Frauen halten ein Kissen vors Gesicht, verstecken sich hinter ihrem Haar oder schauen einfach weg. Sie alle bleiben inkognito, machen uns neugierig auf ihre Identität. Jedes Werk umgibt ein magisches, traumgleiches Gefühl, so als wäre man in einen Garten voll mit Geheimnissen geraten. Ich entdecke Unschuld und Romantik, berührend und ganz frei von Ironie.

Capsized_Clare_Elsaesser

Covered_Clare_Elsaesser

Holiday_Clare_Elsaesser

Honeymoon_Clare_Elsaesser

In_The_Garden_Clare_Elsaesser

Married_To_The_Sea_Clare_Elsaesser

Inspiriert von “Tagträumen, Rückzug sowie die gewaltige Natur vor ihrem Fenster,” verwendet Clare mattes Acryl, Holzplatten und strukuriertes Aquarellpapier um ihre Gemälde zu erstellen. Clare Elsaesser, geboren 1982 in Pasadena, Californien, studierte, nach ihrem Besuch der Kunstschule in Los Angeles, Kunst an der Schule des Museums of Fine Art in Boston. Sie lebt und arbeitet zusammen mit ihrem Ehemann, dem Maler Kai Samuels-Davis, umgeben von herrlicher Natur in der kleinen Bergstadt Jenner, Californien, wo der Russian River auf den Pazifischen Ozean trifft. 

Southern_Shore_Clare_Elsaesser

Einen Überblick über ihre aktuelle Werke und vielen Arbeiten in progress kann man sich hier verschaffen:
https://www.facebook.com/clareelsaesser
http://tastesorangey.blogspot.de
http://instagram.com/clareelsaesser#

New Design: Neues von den Hochschulen Teil 2

…und der zweite folgt sogleich… Hier nun der versprochene zweite Teil meines Überblicks über die Hochschulen auf dem diesjährigen DMY.

Beginnen wir mit der Slowakischen Technischen Universität von Bratislava: Flowers for Slovakia ist ein besonderes Projekt, das ausgewählte Design-Studenten an der Universität unterstützt. Seit 2009 verwirklichen Peter Olah und Lars Kemper Projekte, bei denen junge Designer mit etablierten Herstellern kooperieren. In diesem Jahr war dies der schweizerische Möbelhersteller Vitra. Unter dem Titel “Lost & Found” gestalteten die Studenten Möbelunikate, die traditionelle slowakische Volkskunst mit typischen Vitra-Elementen verbinden.

MartinZabka-McTatra_MariaPospisilova-Hide&Seek

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Ein Sprung nach Belgien: Die Thomas More Hochschule Mechelen zeigte ganz spannende Verwendungen des aktuellen Lieblingswerkstoffes Holz. Bei Lauren Fonteyn und Jonas Neo Fabry zum Beispiel wird Bugholz für die aus rustikalem Leder gefertigten Taschen benutzt.

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Etwas ganz anderes boten die Studenten von Umprum – Academy of Arts Architecture & Design in Prague, Tschechien: Mit dem Slogan “Form Follows Material” zeigten Studenten dieser Universität Experimente und Lösungen, bei denen sich das Design aus den spezifischen Eigenschaften des Materials und den Verarbeitungsmöglichkeiten herauskristallisiert. So zum Beispiel wurden aus Müllbeuteln, die man über eine eigens gebaute Spulvorrichtung laufen ließ, Lampenschirme. Mittels Luftballons wurden Betonschalen geschaffen,  und aus Heu wurden, mithilfe von Zentrifugalkraft, Lampen.

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Die Lund University School of Industrial Design aus Schweden zeigte mit “One Two Three Projects” in ihrer Ausstellung drei Schwerpunkte. One: The Lund Bike Workshop – eine Gemeinschaftsarbeit von professionellen Designern und Handwerkern mit Studenten um Marketingstrategien, Nutzungen und Prototypen gemeinsam zu entwickeln. Two: One Life? – ein Geigerzähler als Resultat des jährlichen NASA-Projektes. Three: High-end LED Lichttechnik.

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Die Technische Universität von Zvolen (Slowakei) vergab 2013 zum neunten Male den Halabala-Award. Der Award wurde als eine Hommage an das Lebenswerk des Professors Henry Halabala geschaffen, dessen Name eng mit der Entstehung von Möbeln des vergangenen Jahrhunderts in der ehemaligen Tschechoslowakei verbunden ist. Halabala galt nicht nur als ein Möbelhersteller, er war maßgeblich an der Schaffung neuer Lebensweisen beteiligt und gilt als progressiver Produzent seiner Zeit. Auf dem diesjährigen DMY wurden die Arbeiten der Preisträger des Halabala-Awards des letzten Jahres präsentiert.

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New Design: DMY – Neues von den Hochschulen Teil 1

Hier wie angekündigt mein Überblick über die Ausstellungsbeiträge der Hochschulen beim DMY 2014: dies ist der erste von zwei Teilen.

Wie schon in meinem anderen Beitrag zum DMY ist Holz ein Thema an dem keiner mehr vorbeikommt. Sehr eindrucksoll stellte das die Fachhochschule Potsdam dar. Unter dem Titel FORMholz waren an mehreren großen Schautafeln Materialstudien, Entwicklungsschritte und Fertigungstechniken nachvollziehbar dargestellt. Mit den dargebotenen Prototypen loteten die Studenten weit aus, was man aus Holz und holzverwandten Werkstoffen (Kork, Holzfurnier) alles machen kann. Zum Beispiel wie man interessante Effekte in der Oberflächenstruktur mittels Steppung oder Prägung hinkriegt oder wie flexible Sperrholz sein kann und wie man mittels Druck Formen aus Kork herausarbeiten kann. Ganz neue Wege wurden beschritten, indem man beispielsweise Holzfurnier für Schuhe verwendete.

Chester_FHPotsdam

Duwen_FHPotsdam

Phellem_FHPotsdam

Prisma_FHPotsdam

VeneerShoes_FHPotsdam

Die Fakultät für Innenarchitektur der Hochschule Rosenheim stellte beim diesjährigen DMY Exponate verschiedener Studienjahrgänge aus. Besonders gefallen haben mir die auseinanderfaltbare Lampe MK14 sowie der Tisch Hang Over – Part III mit Stauraum.

HangOverIII_MarcellaBreugl

MK14_MaraKoos

Die Hochschule Wismar zeigte Ihre Exponate wieder im Rahmen ihres Designshops.

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Die meiner Meinung nach schönste Präsentation hatte die Berliner Kunsthochschule Weißensee. Alles lag und stand auf übereinander gestapelten OSB-Platten. Unter dem Kooperationsprojekt ALLTAGSHELDEN stellten die Studenten kleine Helden aus, die unseren Alltag erleichtern. Originelle Pfeffermühlen, Spielzeug, faltbare Hocker und Brillenetuis… eben Dinge, die man mag und braucht.

PfeffersKrönung_Tomasz-Sitnik Brillendampfer_B1Falthocker_Lange_Balzer

Im zweiten Teil meines Überblicks über die Hochschulen beim DMY wird es um die internationale Universitäten und Projekte gehen.