Was macht die Kunst?! Lu Cong

Ich mag Portraits. Ich mag den Einblick in die Persönlichkeit der/des Abgebildeten. Es entsteht eine Interaktion, wenn man Auge in Auge einem Portrait gegenübersteht. Ich blicke Dich an, Du siehst mich an, dabei entdeckt man was. Bei den großen Formaten, die Lu Cong schafft, geht es nur um Gesichter. Die Protagonisten sehen den Betrachter unverholen an. Direkt. Ich möchte fast sagen etwas vorwurfsvoll.

Tabitha_10_2011_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Same_Place_Last_Year_2011_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Every_Year_Ends_2009_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Lu Congs Gemälde erinnern an romantische Portraits des 18. Jahrhunderts. Doch sind seine dargestellten Personen eindeutig Typen von heute, teilweise in moderne Umgebungen, neuzeitliche Interieurs oder vor Hochhäuser-Skylines, gestellt. Es geht nicht nur um die Erfassung des physischen Was-ist-Zustandes der Dargestellten, es geht darum etwas unerklärbares, beunruhigendes zu zeigen. Irgendetwas ist passiert, irgendetwas wurde gesagt, und nun erntet man eben diesen Gesichtsausdruck. Ich bin ziemlich fasziniert von diesen Arbeiten.

The_Girl_Who_Finds_You_Here_2009_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Tabitha_12_2011_LU_CONG@lucong.tumblr.com

The_Little_Saint_(Crystal#1)_LU_CONG@galleryhenoch.com

Timmy_2008_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Lu Cong wurde 1978 in Shanghai geboren. 1989 emigrierte er in die Vereinigten Staaten. Nach seinem Abschluss an der University of Iowa mit einem Abschluss in Biologie und Kunst im Jahre 2000, entschied sich Lu, die Porträtkunst anstelle der Medizin zu verfolgen. Seine frühen Werke waren groß und pathetisch, sein sicheres Gespür und Sensibilität gegenüber seinen Probanden waren jedoch offensichtlich. Zwischen 2003 und 2007 wurde Lu durch eine Reihe von Kunstpublikationen als bemerkenswert aufstrebender Künstler bekannt. Seither gilt Lu Cong mit seinem unverwechselbaren Look als etablierter figurativer Realist.

A_Song_At_Dusk_2011_LU_CONG@lucong.tumblr.com

My_Name_Is_Tabitha_2010_LU_CONG@lucong.tumblr.com

Zum Frühlingsanfang ein Osterei

Heute ist kalendarischer Frühlingsanfang und Ostern ist auch nicht mehr weit. Aus diesem Grunde verschenke ich ab heute bei jeder Bestellung ab 30 €, die im poimia kukkia-Shop getätigt wird, einen Origami-Pin HASE.

Osterei

Der Hase ist ein ganz leichter Pin aus MDF (mitteldichte Faserpatte, ein Holz-Verbundwerkstoff) mit Laser in Form geschnitten und graviert. Auf der Rückseite ist ein Sicherheitverschluß.

Die Aktion endet am Ostermontag, den 06. April 2015 um 00:00.

 

New Design: Der Koffer

Ein dreifaches Hoch dem Handwerk! Der Koffer des Holzgestalters Sven Ahlhelm ist ein perfektes Beispiel für qualitative Handarbeit. Ich habe das Möbelstück voriges Jahr auf der Designers Open in Leipzig entdeckt. Für gewöhnlich fertigt Ahlhelm Skulpturen für private, öffentliche und sakrale Räume. 2014 schloß er zudem seine Ausbildung als Gestalter im Handwerk ab, das Koffer-Möbel ist seine Abschlußarbeit.

Koffer_geschlossen

Koffer_drei_Varianten

Geschlossen sieht das Möbel wie ein nostalgischer Überseekoffer aus. Es hat abgerundete Ecken, Beschläge, Ledergriffe sowie aufgedruckte Zitate, die das Fernweh thematisieren. Es gibt drei Varianten des Koffers, den man mit einigen fixen Handgriffen zu einer multifunktionalen Garderobe mit Ablageflächen, zu einem Regal mit ausklappbaren Fächern sowie zu einer Truhe mit großzügiger Schublade umfunktionieren kann. Der Koffer ist transportabel, überraschend und formschön. Gefertigt ist er aus Birkenholz, Birke-Multiplex und Leder, die Oberfläche ist mit Hartwachs-Öl behandelt.

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Nähere Informationen zu Der Koffer – mobiles Möbelstück gibt es bei Sven Ahlhelm per Email.

poimia kukkia @ HandmaDDe-Markt in Dresden

Ich mache einen Ausflug ins schöne Dresden. Am Sonntag, den 22.02.2015 ist poimia kukkia mit einem Stand auf dem HandmaDDe Markt in Sachsens Perle vertreten.

handmadde

Der HandmaDDe Markt versteht sich als vielseitiger Umschlagplatz für Ausgefallenes und Einzigartiges rund um handgemachte Mode, Accessoires, Dekorationen, Papeterie, Möbel und Kunst. Im einzigartigen Ambiente des Alten Schlachthofes haben Künstler, Designer und kreative Köpfe die Chance ihre Lieblingsstücke zu präsentieren und abseits vom Massenkonsum in liebevolle Hände zu verkaufen.

Termin: 22. Februar 2015, 10:00-18:00 Uhr
Alter Schlachthof Dresden
http://handmademarkt.de

Was macht die Kunst?! Willy Verginer

Willy Verginer ist Bildhauer aus Südtirol. Sein Material ist Holz. Vom lokalen traditionellen Stil seiner klassischen Ausbildung in St. Ulrich löste er sich rasch. Seine Skulpturen strahlen etwas Erhabenes aus während sie gleichzeitig zart und fragil scheinen. Er überzieht seine Figuren teilweise mit kräftigen Farben, was eine interessante Komponente darstellt und die Werke näher an ein Gemälde als an eine Skulptur rückt.

WillyV_Fioriranno_i_nevai_detail_@www.ignant.de

Willy_Verginer_A_fior_di_pelle_@emptykingdom.com

Willy_Verginer_Adesso_è_più_normale,_adesso_è_meglio,_adesso_è_giusto_@emptykingdom.com

Willy_Verginer_Il_vento_di_sera_la_invita_@beautifulbizarre.net

Willy Verginers oft allein stehende Figuren sind realistisch, sie schauen mich an, sind in Lebensgröße geschnitzt. Ihre feinen, aber oft seltsamen Gebärden verbunden mit unerwarteten Objekten geben den Skulpturen eine leise surreale Atmosphäre. Sie blicken wissend, als würden Sie mich beobachten, nicht umgekehrt. Die Figuren werden aus einem massiven Stück Lindenholz gefertigt, mit Acrylfarbe bemalt bzw. mit zusätzlichen Materialien bestückt. Anstatt realistisch jedes einzelne Detail zu bemalen, überzieht Verginer seine Skulpturen mit großen Schwaden von Farbe. Die Stücke scheinen direkt ins Farbbad eingetaucht worden zu sein. Diese großen Farbfelder stehen im Kontrast zum Realismus der einzelnen Skulptur.

Willy_Verginer_Pensieri_arrugginiti_nelle_dita_@deepjazz.blog51.fc2.com

Willy_V_Autumntime_@www.laboiteverte.fr

Willy_Verginer_Cecitá_voluta_@plus.google.com

Jede Skulptur von Willy Verginer bietet eine phantasievollen Blick auf den Menschen und seine Beziehung zu sich selbst und zur Natur. Manchmal zeigt er sogar beide als eine Figur. Er überzieht Frauenkörper mit Blumenmustern, einem Jungen sprießen Blumen aus seinen Fingerspitzen, ein kleines Kind balanciert auf dem hinteren Ende eines Esels. Viele Stücke in Verginers Portfolio zeigen die Tierwelt als eine Verlängerung, ähnlich wie Gliedmaßen, die aus verschiedenen Teilen des menschlichen Körpers herausragen. Sie alle sind optisch mit Farbe verbunden.

WillyV_@www.ignant.de Willy_Verginer_@www.thejealouscurator.com

Und auch bei Willy Verginer fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. Seine beiden Söhne Matthias und Christian sind in Vaters Fußstapfen getreten. Beide sind Bildhauer, beide arbeiten in Holz, und beider bisheriges Œuvre ähnelt dem des Vaters stark. Bei Matthias Verginer zeigt sich das besonders bei seinen Büsten. Auch er bindet surrealistische Elemente ein und “verziert” seine realistischen Figuren mit verschiedenen Materialien. Christian Verginer orientiert sich bei seinen Arbeiten sehr an der detaillierten realistischen Darstellung seiner Figuren. Phantasievoll bindet auch er Objekte als Verlängerung an seine Personen. Er setzt seine Skulpturen in Bezug zueinander und kombiniert sie mit Holzschnitten und Farbe. Allgegenwärtiges Thema ist auch bei ihm die Natur.

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New Design: Hangzhou Stool

Mit seiner Querstrebung erinnerte mich der Hangzhou Stool gleich an den Ulmer Hocker. Doch während die Blaupause für Funktionalismus oben gerade abschließt, lotet das Modell aus China die Verarbeitungsmöglichkeiten des Materials Holz maximal aus.
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Der Hangzhou Stool besteht aus vielen Schichten Bambusfurnier mit einer Dicke von je 0,9 mm. Jedes Furnier ist wiederum aus mehreren ultradünnen Bambusschichten hergestellt, die entsprechend ihrer natürlichen Richtung der Bambusfasern senkrecht zueinander ausgerichtet sind. Auf diese Weise wird jedes Furnier nicht nur sehr flexibel, sondern auch robust in alle Richtungen.
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Jedes Bambusfurnier ist unterschiedlich lang. Die Furniere sind in einer Bogenform gebogen und an den jeweils letzten 25 cm vor jedem Ende miteinander verklebt. Es gibt ein Stück rohen Bambus querliegend, der in die Furniere dringt und damit die beiden Enden des Hockers verbindet.
Die Schichten aus Bambusfurnier ergeben einen Bogen, der an Wellen auf der Wasseroberfläche erinnert. Setzt man sich, wird der Bogen umso tiefer gebogen je mehr Gewicht auf dem Stuhl lagert. Der Benutzer fühlt beim Sitzen die Elastizität des Hockers. Ich würde das gerne mal ausprobieren.

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Seinen Namen hat der Hangzhou Stool nach dem Geburtsort seines Schöpfers. Der Industriedesigner Min Chen, auch bekannt als  Miles Chen, wurde in eine künstlerische Familie in Hangzhou, China, geboren. Früh schon wurde er durch die Arbeit seines Künstler-Großvaters, der ihn Kalligraphie und traditionelle chinesische Malerei lehrte, beeinflußt. 2001 ging er nach Deutschland und studierte an der Kölner International School of Design/KISD, um danach seinen Bachelor of Design an der Design Academy Eindhoven zu absolvieren. Später schloß er noch seinen Master an der Domus Academy in Milano ab. Seit 2010 lebt Min Chen wieder in China betreibt das Atelier Chen Min in Guangdong.

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Min Chen betrachtet Design als Sprache, die ihren Ursprung, Tiefe und Geschichte hat. Sie bleibt offen, und entwickelt sich im Laufe der Zeit. Sie drückt das Leben in allen Bereichen aus und wird die Essenz davon. Min Chen hat das Ziel, die chinesische Sprache in der Welt des Designs zu finden.

Was macht die Kunst?! Adam Dix

Ich habe vergessen, wo ich Adam Dix entdeckt habe. Er fiel mir aber sofort auf und blieb hängen. Ich mochte die Pastellfarben sofort und war angetan vom Mix aus Science Fiction der 40er Jahre, Kalter Krieg-Technologie, Folklore und Schamanismus. In Dix Werk verschmelzen all diese Themen zu verstörend zeitgemäßen Bildern.

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Auf den ersten Blick erscheinen Dix Bilder wie nostalgische Vintage-Fotos. Bei näherem Betrachten, entdeckt man einen unheimlichen Unterton, eine mysteriöse Geschichte. Die pastelligen Töne, in die er seine seltsamen Gemeinschaften taucht, verstärken diesen Effekt.

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Adam Dix Arbeit beschäftigt sich immer mit Städten, Stadtkultur und Telekommunikation. Hinzu kommt ein anhaltendes Interesse an Science Fiction, und alten B-Movies aus den 1950er Jahren. Dix verstand, daß die Art wie wir heute leben, viel mit der Psyche und den Fortschritten der damaligen Zeit  zu tun hat. Ohne die technologische Durchbrüche, die während des Kalten Krieges gemacht wurden, hätten wir wahrscheinlich nicht die Satellitenschüsseln, Mobiltelefone und Laptops, die wir heute für selbstverständlich halten. “Ich habe lange Zeit unsere Beziehungen zu Kommunikation und Konnektivität untersucht, und begann mich zu fragen, was passiert, wenn die menschliche Rasse plötzlich gezwungen wäre, alles Wissen über Telekommunikation und Technologie zu vernichten – und danach würde man die Dinge wieder einführen. Ich war mir ziemlich sicher, dass die ganzen Sachen befremdlich und unlogisch erscheinen würden.” Mit Blick auf die Formen der modernen Telekommunikation bindet Dix Absurdes, eine Art zeitgenössischer Folklore in seine Arbeit. Wir alle haben schon Menschen gesehen, die ihre Handys gen Himmel strecken, wenn sie kein Signal bekommen – ein fast spiritueller Akt.
“Für mich persönlich ist die Figur ein Ausgangspunkt. Ich bin nicht an der Abbildung der Figur im klassischen Sinne der figurativen Malerei interessiert, sie dient als ein Requisit neben meinen anderen Ideen. Die Figur ist natürlich standardmäßig im Rahmen meiner Arbeit vorhanden… in ihrer Beziehung auf den Gegenstand.”

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Des Malers Bilder spiegeln eine jahrelange Sammelwut alter Drucksachen aus den 1950er Jahren wider: Science Fiction-Bücher, Vintage-Zeitschriften, alte National Geographic-Ausgaben und Comics. Bei diesen Heften gab es immer diese kleinen Unvollkommenheiten im Druck, eine Besonderheit in der Oberfläche. Um diesen Effekt zu  erreichen, macht Adam Dix ausgiebige Farbfeld-Tests. Desweiteren sind Einflüsse von Luc Tuymans und die ebenso gedämpfte Farbpalette mancher Maler der sog. Leipziger Schule auszumachen. (Das sind zwei Treffer in meiner Gefällt-mir-Liste!)

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Adam Dix wurde 1967 in London geboren, wo er auch heute noch mit Frau und zwei Kindern lebt und arbeitet. 1990 schloß er sein Studium in Grafik und Illustration am Middlesex Polytechnikum ab. 2009 absolvierte er seinen Master in Fine Art am Wimbledon College of Art.

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Fröhliche Weihnachten! Merry X-mas!

Schenken macht Freude. Deshalb schenke ich mir ein paar schöne Tage im Süden. Meinen lieben Lesern wünsche ich besinnliche Feiertage und einen Guten Rutsch ins neue Jahr! Wir sehen uns 2015!

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poimia kukkia @ PopUp Village im Boulevard Berlin

Ich bin jetzt nicht sooo ein riesiger Fan von Einkaufscentren. Berlin hat ja nicht eben wenige Shopping-Malls und einige sind auch angenehm gestaltet. Aber meistens sind mir die Menschenmassen zu viel und ich vermisse das Tageslicht. Ich bevorzuge kleinere Geschäfte. Ein guter Spagat ist derzeit dem Boulevard Berlin in Steglitz gelungen. Auf einer Teilfläche des ersten Stocks hat im Sommer das PopUp Village eröffnet. 6 kleine Shops, eine Lounge, eine Galerie und weitere Freifläche für Events stehen kleinen Labels und jungen Designern zur Verfügung, um ihre Produkte auszustellen und zu verkaufen. Ich präsentiere dort große Teile meines Sortiments noch bis zum Ende des Jahres. Neben poimia kukkia-Produkten kann man noch viel Fashion, Taschen und Lifestyleprodukte shoppen. In der Lounge finden an den Samstagen Workshops statt und man kann sich bei einem Kaffee entspannen.

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Wer noch Weihnachtsgeschenke einkaufen will, kann sich diesen Flyer zu Herzen nehmen. Bis zum 24.12.2014 gibt es 15% Rabatt auf alle Produkte im PopUp Village.

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Was macht die Kunst?! Simon Beck

Nein, das sind keine Spuren von Aliens im Schnee. Die Männer aus der fliegenden Untertasse haben hiermit nichts zu tun. Vielmehr sind diese winterlichen Kornkreise das Werk eines einzelnen Künstlers. Snow Art heißt das und gemacht hat es der britische Schneekünstler Simon Beck.

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Seit 2004 macht Simon Beck seine Kunst in den Bergen Frankreichs im berühmten Skigebiet Les Arcs, direkt neben dem Mont Blanc gelegen. Inspirieren lässt sich der 54-Jährige von seinen Kinderzeichnungen, von der mystischen Geometrie der Kornkreise und von mathematischen Fraktalen. Bevor Simon jeweils ins Freie aufbricht um eines seiner Werke zu schaffen, zeichnet er meistens einen Entwurf auf Papier. Erstaunlich sind die begrenzten Ressourcen die er braucht, um diese geometrische Meisterwerke zu schaffen: Schneeschuhe, Seil, ein Kompass, Marker-Sticks, und etwa 10 Stunden Zeit. Die Muster, die zum Teil die Größe von sechs Fußballfeldern überspannen, kommen in einer Vielzahl von Designs daher – von komplizierten Schneeflocken hin zu Spiralen bis zu Würfeln und eher abstrakten Kreationen.

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Simon Beck nutzt, was er als eine “Art von Rückwärts-Orientierung” nennt, um seine Wege einzuzeichnen bevor er die Route in einem Paar Schneeschuhen abläuft. “Die wichtigsten Linien und Punkte werden mit einem Peilkompass durch Abstandsmessung oder durch Zählen bestimmt”, erklärt Simon Beck. Als Hauptgrund für die Erschaffung dieser Werke standen zuvorderst Probleme mit seinen Füßen, im Schnee zu laufen war der am wenigsten schmerzhafteste Weg, sie zu trainieren. Nach und nach begann er, seine Arbeiten zu fotografieren.

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Beck, der Ingenieurwissenschaften an der Universität Oxford studiert hat, sagt, daß ihm der Aufbau als Warm-up, das eigentliche Erstellen des Designs als Workout dient. Für gewöhnlich setzt er sich seinen Walkman auf und läuft so lange, bis er müde wird. Wenn es dunkel wird, benutzt er eine Stirn-Lampe.

Simon_Beck@tetongravity.com

www.facebook.com/snowart8848